Bundesforschungszentrum für Wald - Institut für Naturgefahren

Das Institut für Naturgefahren und Waldgrenzregionen versteht sich als Forschungseinrichtung zur Entwicklung von praxisorientierten Methoden zum nachhaltigen Schutz des menschlichen Lebensraums. Grundlagenforschung und kontinuierliche Beobachtung von relevanten Einflussgrößen sind genauso ein essentieller Bestandteil der Arbeiten wie die landschaftsbezogene und integrale Betrachtung der Naturgefahrenprozesse in Bergregionen.

Die Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven von Naturgefahrenquellen unter besonderer Berücksichtigung des Waldes hat seit Gründung des Institutes einen zentralen Stellenwert.

Die Erforschung von Naturgefahren wie Lawinen, Hochwasser, Erosion und Rutschungen gewinnt unter dem Blickpunkt von Klimaänderung und gesellschaftlicher Entwicklung neue Bedeutung. Mithilfe des Einsatzes moderner Technologie wie Laserscanner, Apps, Radar Simulationsmodelle und "Zivile Drohnen" werden im Spannungsfeld zwischen historischer, gegenwärtiger und künftiger Nutzung und sich ändernden Naturgefahrenpotenzialen Grundlagen und Instrumentarien für das Risikomanagement von Regionen erarbeitet.

Veröffentlicht am 13.03.2020, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/4)