Die neu erschienene Lichtung (Herausgeber: Bundesforschungszentrum für Wald) widmet sich dem Wald als eine tragende Säule des nachhaltigen Wirtschaftens.
Bioökonomie
Die Bioökonomie ist längst mehr als ein strategischer Begriff. Sie ist ein Schlüsselthema für die Weiterentwicklung der Europäischen Union unter dem Motto „Stärken stärken!“. Holz, Wald und nachwachsende Rohstoffe stehen dabei im Zentrum der nachhaltigen Bioökonomieentwicklung: als Bausteine für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und den Ersatz fossiler Ressourcen.
Die Titelgeschichte beleuchtet, warum Europas Wälder entscheidend für die Bioökonomie sind, welche Rolle Forschung und forstliche Praxis dabei spielen. Der Wald ist dabei ein dynamisches System, dessen Leistungsfähigkeit nach wie vor von kluger Steuerung und langfristiger Perspektive abhängt.
Die langjährige ORF-Moderatorin und Waldliebhaberin Christa Kummer konnte in der aktuellen Ausgabe für ein Gespräch gewonnen werden. Einen fundierten Kommentar zur aktuellen Lage der Bioökonomie steuert Georg Rappold, Abteilungsleiter für Holzpolitik, Bioökonomie und Innovation im BMLUK, bei.
Das Heft widmet sich auch einer anderen, wichtigen Leistung des Waldes, und zwar der Schutzleistung, eindrucksvoll berechnet im Projekt ÖKO-SCHU-WA - "Bedeutung der Schutzwälder in Österreich und ihre regional- und volkswirtschaftliche Relevanz" (Seite 12 bis 15). Schließlich führt Sie die Rubrik „Wald woanders“ diesmal nach Kosovo.
Kostenloser PDF-Download von Lichtung 16 im BFW-Webshop
Artikelquelle: Bundesforschungszentrum für Wald